Subtilität ist nicht gerade Zack Snyders Sache. Doch mit “Sucker Punch” ist dem “300″-Regisseur ein actiongeladener Psycho-Schocker mit Kampf-Lolitas gelungen. Und der ist vor allem eins: verstörend.
Quelle: stern.de – Kultur
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Mit Kunst für Demokratie: Die von deutschen Museen organisierte Großschau “Epoche der Aufklärung” soll den Chinesen freiheitliche Werte vermitteln. Doch Repressalien des chinesischen Regimes machen die Ausstellung jetzt zum Politikum - und setzen Außenminister Westerwelle unter Zugzwang.
“Ich will keine Frau als Chefin”: Ex-BDI-Präsident Rogowski gab bei “Hart aber fair” zum Thema Frauenquote den Unbelehrbaren. Ansonsten stieß die Runde durchaus zum Kern des Problems vor: zum Thema gesellschaftlichen Wandels, ohne den Gleichberechtigung nicht funktioniert. Kalt, glatt und charakterlos: Der Regisseur Christoph Hochhäusler hat mit “Unter dir die Stadt” einen anteilnahmslosen Film über die Anzugträger in Frankfurts Bankenhochhäusern gedreht.
Wo wohnt der Osterhase? Auf der Osterinsel, wo sonst. Zwar erinnern die Riesenstatuen auf der pazifischen Insel nicht mal entfernt an Hasen. Darunter aber befindet sich eine unterirdische Manufaktur, in der ein Heer von Küken jenen Süßkram produziert, der Kindern zu Ostern ins Körbchen gelegt wird. Fabrikchef ist der Osterhase, der im Trickfilm “Hop – Hase oder Superstar?” allzumenschliche Nachfolgeprobleme hat: Sein Sohn will lieber Schlagzeuger werden anstatt Schoko-Eier auszuliefern.
Ein Liebesbrief des englischen Dichters John Keats an seine Angebetete Fanny Brawne ist in London für eine Rekordsumme versteigert worden. Wie das Auktionshaus Bonhams am Mittwoch mitteilte, kam der Brief für 86.000 Pfund (110. 000 Euro) unter den Hammer. Das Ding sieht aus wie ein Passbildautomat, doch drinnen gibt’s keinen Blitz, sondern Besinnung: Der “Gebetomat” in Berlin hält 300 Gebete in 65 Sprachen für religiös gesinnte Laufkunden bereit. Eine Provokation? Nein, ein Angebot, meint Erfinder Oliver Sturm – und träumt von globaler Expansion.
Der italienische Künstler Giacomo Costa nutzt die digitale Technologie um futuristische Stadtlandschaften zu generieren. Diese fantastischen, apokalyptischen Bilder entleihen ihre Ästhetik der Science-Fiction-Literatur und deren filmischen Umsetzungen, die Architektur nimmt hier eine kolossale Grösse an. Seine Bilder werden jetzt in einer Düsseldorfer Galerie gezeigt.
“Kein Freund des chinesischen Volkes”: Der Journalist und Sinologe Tilman Spengler darf Bundesaußenminister Guido Westerwelle nicht nach China begleiten, weil er den dortigen Machthabern offenbar zu kritisch ist. Spengler hatte eine Laudatio auf den Bürgerrechtler Liu Xiaobo gehalten. Nanu, was ist in Süddeutschland los: Martina Brandl zeigt die Schwäbische Alb als Ort stadtmüder Müßiggänger. Bei Michael Wallner lässt sich ein Schwarzwälder von einer Niedersächsin verwirren. Und die Bayern? Konzentrieren sich auf Fußball und Sex – zumindest bei Markus Kavka. |
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