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Illusionen der Macht

Als Chain nach einer langen Reise in sein Heimatland zurückkehrt, muss er feststellen, dass alle Einwohner Cantanas entweder tot oder durch feindliche Truppen als Sklaven verschleppt worden sind. Durch einen Brief seines Vaters erfährt Chain, dass hinter dem Angriff Elvaroons gefallene Tochter Alexa steckt. Ohne Umschweife begibt sich Chain nach Kaemrock, einem Magier, der Alexa vor vielen Jahren mit Hilfe von fünf magischen Ringen in die tausendjährige Verdammnis befördert hat. Er ist der Einzige der weiß wo die Ringe zu finden sind. Und so begibt sich Chain auf eine gefährliche Reise, in der eine mysteriöse Glaskugel eine verhängnisvolle Rolle spielt. - Weiter lesen …

Magic of Death

    Auszüge aus Stefan Lambourys Werk Magic of Death

    Das Dinner 2

    Der Tisch war gedeckt, ich stand in der Küche und rührte gerade die Soße um. Der Fisch stand bereits auf der Tafel. Ein wenig Weißwein fehlte noch, dann war die Soße perfekt. Auf dem Tisch standen allerlei Leckereien, Muscheln in Weißweinsoße, Krabbencoktail und zu guter Letzt eine Lachsforelle, die ich gerade eben erst aus dem Backofen genommen hatte. Meine Frau würde Augen machen. Ich trug meinen besten Anzug, dazu schwarze Lederschuhe und ein weißes Hemd. Kurz darauf vernahm ich das Geräusch eines Autos. Das konnte eigentlich nur meine Frau sein. Heute war unser Hochzeitstag, wir hatten einvernehmlich abgesprochen, dass wir uns zu unserem diesjährigen Hochzeitstag nichts schenken würden. Auch hatten wir nichts besonderes für diesen speziellen Tag geplant. Die Überraschung war somit perfekt. Als meine Gattin kurze Zeit später in die Küche kam, blieb sie für einen Moment wie angewurzelt stehen. Ich sah ihr in die Augen, sie war sprachlos, was bei ihr sehr selten vorkam. - Weiter lesen …

Blätterrauschen. Lyrische Landschaften

Blätterrauschen

Blätterrauschen
Barbara Schilling
ISBN 978-3-8370-6625-8
104 Seiten, € 8,90

Moderne Lyrik zum Anfassen … 81 Texte laden den Leser zum Lachen, Weinen, Schmunzeln, Nachdenken und Träumen ein. Mal ernst, mal mit einem Augenzwinkern beschreiben stimmungsvolle Gedichte, Haikus, Senryus und Aphorismen die kleinen und großen Begebenheiten und Begegnungen, ohne das oft irrwitzig Alltägliche und Menschliche aus dem Blick zu verlieren.

Kommen Sie mit auf eine Reise durch die lyrischen Landschaften der Fantasie und der subjektiven Wirklichkeit: über steinige Wege und hohe Berge, durch märchenhafte Wälder bis ans Meer – ernst und rätselhaft, kindlich und naiv, verträumt und poetisch.

Lauschen Sie einfach dem Blätterrauschen jeder Seite …

Leseproben:

APOKALYPTIKA

Mein Geschlecht riecht
nach Rosen nicht,
nach Erde!

Im Schoße siecht,
was stets vergeht.
Kein „Werde!“

Und trabt die Vanitas herbei,
mit Hörnern
und mit Hufen.

so bricht die ganze Welt entzwei,
mit Schluchzen
und mit Rufen.

Nackte Frau mit Strümpfen

Nackte Frau mit Strümpfen
klopft an meine Tür.
Nackte Frau mit Strümpfen
sagt, sie will zu mir.

Nackte Frau mit Strümpfen
ist nicht gern allein.
Nackte Frau mit Strümpfen
kann noch nackter sein …

Weitere Informationen unter: www.angenehme-vorstellung.de

»Fake Off!« Die Suche nach Mister Right im World Wide Web

Fake off Buchcover

In Zeiten des www trifft man seinen Zukünftigen nicht mehr im realen Leben, sondern im Virtuellen. Online-Partnerbörsen und Chat-Foren boomen. Alex, die weibliche Heldin in Anke Behrends Roman Fake Off!, träumt wie so viele von einem Leben zu zweit. Im Beruf etabliert und von der Familie erfolgreich abgekapselt, könnte sie sorgenfrei vor sich hin leben, wäre da nicht noch diese Lücke, die bei anderen Vorzeige-Paaren für gewöhnlich von einem adretten Mann ausgefüllt wird. Sie begibt sich auf die Suche und chattet in einschlägigen Singlebörsen. Nach einigen frustrierenden Dates trifft sie auf Roman und ist von seiner Art der virtuellen Kommunikation im Netz sofort fasziniert. Man unterhält sich, tauscht Gedanken aus und telefoniert ausgiebig. Als es zu einem ersten Treffen kommt, ist das der Anfang einer Katastrophe …Bewusst überzeichnet Behrend ihre Figuren und deren Erlebnisse und hält so der Online-Single-Gesellschaft einen schonungslosen, mitunter sprachlich knallhart, aber auch witzig formulierten Spiegel vors Gesicht. Mit ihrem Debütroman beweist die Wahl-Münchnerin nicht nur Selbstironie, Spannung, Sprachwitz und Sprachgefühl, sondern auch ein scharfes Auge für ihre Mitmenschen beiderlei Geschlechts und deren Schwächen. Eine Lektüre, die einfach Spaß macht.

Mehr Informationen und eine ausführliche Leseprobe finden Sie unter

http://www.anke-behrend.de/

Broschiert: 186 Seiten
Verlag: Röschen Verlag; Auflage: 1
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3980991555
ISBN-13: 978-3980991551

Der Single Traum 3 Monate Thailand!

Die Inhaltsangabe / Leseprobe zum Buch

Cover 3 Monate in Thailand!Full Moon Party

Ein schöner Traum. Es ist Weihnachten und es hat geschneit. Mit meiner süßen Tochter spiele ich im Schnee. Wir bauen einen Schneemann. Dicke weiße Kristallflocken schweben langsam der Erde entgegen und werden von einer aufkommenden Brise zum Tanzen gebracht. Alle Geräusche in dieser verzauberten Winterlandschaft sind so angenehm gedämpft. Wie in Watte gepackt. Ihr braunes, hübsches Gesicht bildet einen auffallenden Kontrast in der märchenhaften, puderzucker-artigen Landschaft. Schwarze lockige Haare flattern entfesselt im Wind. Perfektes Glück. Sie ist ein Mischlingskind. Die Mutter ist Afrikanerin. Wir lachen, wir singen: Jingle Bells, Jingle Bells…….süßer die Glocken nie klingen…..als zur Weihnachtszeit……ein unangenehmer Ton……..leise weit entfernt, Jingle Bells……näher kommend……perfekte Idylle……..aufdringlicher…..süßer die Glocken nie klingeln……penetrant…..rrrriiiing!!!, rrriiiing!!!……habe die Weihnachtsglocken anders in Erinnerung………..rrrriiiing!!!…….rrriiiiinng!!!….mahnend…..

bösartig…..kreischend! Wie in einer Zeitmaschine werde ich durch einen Tunnel zurückkatapultiert der Wecker ………ich schrecke hoch, aus der glückliche Traum!! Krampfhaft versuche ich meine schweren Lider zu heben, blinzele mit verklebten müden Augen. Ist es schon so weit? Party Time? Tiefe Bässe wabern durch mein Zimmer, versetzen einen Kerzenhalter, der auf meinem Nachttisch steht in gleichmäßige Schwingungen, massieren meine Magengegend. „Fu[..] you asshole!!” schallt es unangenehm durch die Hütte. Besoffene Italiener, glaube ich. Müssen die Sau raus lassen. Kann man ja nur im Urlaub machen. Zu Hause sind sie bestimmt lammfromm. Wohnen in der Pension Mama!

Meine Beine fühlen sich an, als wären sie aus Blei. Nummer eins schwinge ich galant aus dem Bett. Dann Number Two. Wenigstens sitze ich schon mal. Zum Wachwerden benötige ich unbedingt Red Bull oder Jabba thailändisches Extasy! Psychedelische Pilze sind vielleicht auch nicht schlecht, um noch mal so einen Traum wie eben zu erleben. Oder alles zusammen! Mit schleppendem Gang verkrieche ich mich unter die tröpfelnde Dusche, um mich zu erfrischen. Was mir nicht gelingt. Weder geistig noch körperlich. Das Ergreifen härterer und drastischerer Maßnahmen erscheint mir als die sinnvollste Methode, um am brodelnden gesellschaftlichen Leben weiter teilnehmen zu können. Als logische Konsequenz führt mich der nächste Schritt zum pharmazeutischen Drogenhändler, auch Apotheker genannt. Dort besorge ich mir ein paar Aufputschtabletten, die besonders mit Whiskey zur vollen Entfaltung kommen und mich promt den Supermarkt ansteuern lassen, um mir denselbigen inklusive acht Dosen Red Bull unter den Nagel zu reißen. Das heißt ich bezahle natürlich. Wieder zu Hause verleibe ich mir das gesamte Zeug auf einmal ein und fühle mich augenblicklich wie Speedy Gonzales. Ausgehfertig! Party ich komme!

Am Strand ist die Hölle los, es steppt der Bär. Schätzungsweise zwanzig improvisierte Open Air Discos lärmen um die Wette, beschallen ihre Umgebung mit treibenden, ultraharten Soundkulissen, die kein Bein am Boden lassen. Das ist meine Welt! Sofort fühle ich mich zugehörig in der Gemeinschaft der entrückten, entfesselnden Rave Gemeinde. Jonglierende Feuerkünstler zeigen eine beeindruckende Show. Nackte, attraktive mit Leuchtfarben bemalte Körper zucken im Stroboskopgewitter. Manche Tänzer haben fluoreszierende Stäbe in den Händen, die sie hektisch kreisen lassen. Andere sind glückselig berauscht. Entweder aufgrund der anregenden Musik oder anderer stimulierender Substanzen. Es wird getanzt und gesoffen als gäbe es kein Morgen. Ein Typ mit Ado[..] Hit[..] Maske kommt sich besonders witzig vor, ein anderer hängt sich zwei rosa Bucket Eimer auf seine behaarte Brust, so dass der Eindruck entsteht, er hätte große Tit[..]. Zwei Freaks mit Stetson Hut haben sich mit Leuchtfarben Büstenhalter auf ihre Oberkörper aufmalen lassen, und viele der Tänzer haben sich Orchideenblumenketten um den Hals gehängt. Es fällt mir auf, dass extrem viele Israelis auf der Party sind, die Kinder Zions müssen wohl ihrem von Krieg gebeutelten Land entfliehen, um einmal richtig Spaß zu haben. Quer über dem Strand sind in vier Meter Höhe Drahtseile gespannt, auf denen der beleuchtete Schriftzug „Amazing Thailand“ die Tanzwütigen zur Megaparty willkommen heißt. Faszinierendes Thailand, da muss ich schmunzeln, denn mit dem „Land of Smile“ hat dieses Spektakel absolut nichts zu tun. In der Orchid Bar und im Outback Club spielen gute Thai Cover Bands, spielen Songs von AC/DC, als Kontrast zum basslastigen Elektrogewitter. Auf den Holzbalkonen im zweiten Stock der urigen Bars und Discotheken tanzt eine dermaßen große Menschenmenge, dass ich befürchten muss der Balkon könnte unter dieser enormen Last einfach einstürzen. Zumindest schwingt er schon im Takt der Auf und Niederspringenden Menge mit. Befreit von gesellschaftlichen Zwängen und Normen, geraten die angeheizten Vergnügungssüchtigen völlig außer Kontrolle, sind außer Rand und Band. Ein Typ, der ein T-Shirt mit Atari Logo trägt will mich zum gemeinsamen Joint einladen. Nett von ihm. Gierig inhaliere ich einen tiefen Zug. Schon besser. Eine Thai in knappen rosa Hotpants kommt gefährlich nahe, zappelt und fuchtelt euphorisch vor mir herum. Die Braut ist auf Jabba. Völlig entrückt. Der Suchtteufel in mir schlägt Alarm, gibt keine Ruhe. Ich will auch von dem Zeug haben und mache mich auf die Suche nach den Göttern aller illegaler Substanzen. In meinem fortgeschrittenen betäubten und alkoholisierten Zustand, erscheinen mir drei dreckig grinsende Thais mit fiesen Visagen als besonders vertrauenswürdig. Unauffällig folge ich ihnen in eine schäbige, dunkle Hütte. Keine Ahnung wie viel Geld ich den Galgenvögeln schenke. Als Gegenleistung erhalte ich vier weiße Tabletten, die ich in meinen kleinen Rucksack verschwinden lasse. Nach dieser Aktion, suche ich mir ein ruhiges Plätzchen am Strand und hole eine Whiskeybottle, Cola und ein Singha Bier aus meinem Rucksack. Mit Sangsom Coke spüle ich die Drogen herunter, und als ob das nicht schon genug wäre, leere ich auch noch die Singha Flasche in zwei Zügen. Fortgeschrittenes Stadium der Suchtpersönlichkeit. So viel ist mal Fakt!

Fünf Stunden später! Langsam komme ich zu mir! Benommen! Mit verschwommenem Blick! Wo bin ich? Entferntes Lachen, dumpfe Bässe. Noch weit weg. Meine Hand! Irgendetwas stimmt damit nicht! Schmerzen! Meine Beine! Wie Gummi! Fühlen sich komisch an! Was ist los? Was ist passiert? Abdriften! Erneutes Abgleiten in vollkommene Finsternis. Ein weißer Tunnel! Ein Mann am anderen Ende winkt mir fröhlich zu! Aufkommende panische Angst! Zu jung zum sterben! Noch nicht! Erneute Lichtreflexe! Unangenehm! Stechendes Pochen in den Schläfen, erhöhter Augeninnendruck. Der Tunnel dreht sich wie verrückt um die eigene Achse. Der Mann verschwindet in der Ferne. Ich komme zurück! Ins Leben!

Mein Kopf liegt auf meinem Rucksack und die leere Whiskeyflasche, die sich darin befindet ist zerbrochen. Meine rechte Hand brennt und schmerzt fürchterlich. Ein langer tiefer Schnitt zieht sich quer über den gesamten Handballen. Ich kann meinen geschundenen Körper kaum noch bewegen. Überall habe ich Prellungen. Anscheinend bin ich bewusstlos geworden, und die berauschte tanzende Menge ist skrupellos auf mir herumgetrampelt, wie eine Horde in Panik geratener Elefanten. Zunehmend dämmert es mir, dass dies keine Extasy Pillen waren. Man hat mich gelinkt. Begeistert habe ich Rohypnol Tabletten gefressen. Deshalb kann ich mich auch nicht erinnern was in den vergangenen fünf Stunden passiert ist. Ich Volltrottel! Eigentlich geschieht mir das recht! Mühsam rappele ich mich auf, hänge mir den Rucksack mit den klirrenden Scherben über die Schulter. Mittlerweile ist es fünf Uhr morgens, aber die Party ist noch in vollem Gange. Gefeiert wird bis zum Sonnenaufgang und länger. Ich taumele unsicher den Strand entlang, steige über die ersten Drogenleichen. Natürlich sind sie nicht wirklich tot, ich selbst bin ja auch noch am Leben. Ein bisschen high bin ich trotz des Schlafmittels Rohypnol. Liegt am Kiffen und an den Alkoholika, die ich vorher konsumiert habe. Ferngesteuert und halbwach, zappele ich wie eine Marionette zu den treibenden Elektrobeats. Mit getrübtem Blick, nehme ich wahr, dass die Sonne langsam aufgeht. Die ersten Strahlen beleuchten den mit Abfall übersäten Strand. Ein Bild des Jammers. Überall liegen zerbrochene Bierflaschen, Zigarettenstummel und gebrauchte Kondome herum. Dazwischen liegen abgefüllte und weggebeamte Touristen. Das stört die unermüdliche Hardcorefraktion unter den Tänzern herzlich wenig. Sie tanzen als wäre dies der letzte Tag in ihrem Leben. Nicht mehr ganz klar im Kopf beobachte ich mit wässrigem Blick die übriggebliebenen Aktivisten. Abseits am Rande steht verloren eine langbeinige großgewachsene Schönheit. In meinem Unterleib regt sich wieder was. Um zehn Uhr morgens nehme ich den abgefucktesten Katoey mit nach Hause, der gerade noch zu haben ist und merke es noch nicht einmal!!

Fünf Stunden später. Mit Abscheu und Ekel registriere ich, was ich mir da geangelt habe. Es sieht noch ziemlich männlich aus mein Exemplar, aber Gott sei Dank hat es nicht mehr das, was ich selbst habe, vielmehr war die Operation erfolgreich und das Ergebnis halbwegs ansehnlich. Sie? Es? wird wach und fragt mich mit seltsamer fistel Stimme, die zwischen männlich tief und Mickymouse artig hin und her springt: „You wanna fu[..] me?“ „Hilfe nein!!!“ Das will ich auf kein Fall!! Aber was habe ich die letzten fünf Stunden gemacht? Habe ich S[..] gehabt mit diesem Silikontittengeschöpf? Ich weiß es nicht! Filmriss total!

Aber jetzt muss es raus aus der Hütte. Großzügig drücke ich dem Katoey 1500 Baht in die Hand mit der Hoffnung, dass er möglichst schnell verschwinden möge. MEINE Taktik geht auf, und das Kunstwerk fingerfertiger Chirurgen beginnt seine männerbetörenden Kleiderfetzen wieder anzuziehen. Da meine Kehle trocken wie die Sahara ist, und ich zum 7/11 will, begleite ich den Katoey ein Stück. Auf halbem Wege fährt ein Mädchen mit ihrem Motorbike vorbei, die laut lachend ruft: „Uh!! Farang, Katoey!!“ Sie kommt mir irgendwie bekannt vor. Doch mein Hirn funktioniert nicht mehr, ist nur noch Püree, zu nichts mehr zu gebrauchen.

Am nächsten Tag geht es mir ziemlich mies. Eine heftige Erkältung und schwere Depressionen machen mir zu schaffen. Ich will Joy anrufen. Nein ich muss! Mit einem leichten Hoffnungsschimmer wähle ich ihre Nummer. Am andere Ende meldet sich ihre vertraute junge Stimme. Das tut gut! Mit heiserer Stimme möchte ich wissen, ob sie noch auf der Rave Insel ist. Aber dann erfahre ich, dass sie sich nicht mehr auf Ko Phanghan befindet, sondern bereits auf Koh Samui in ihrer Basthütte sitzt. Übermorgen wird sie nach Chiang Mai fahren, und mein Urlaub geht in fünf Tagen zu Ende. Ich will sie unbedingt noch einmal sehen!

Nach der Geschichte mit dem etwas in die Jahre gekommenen, nicht mehr ganz vorzeigbaren Katoey, kann ich nicht behaupten, dass es mir besonders prächtig geht. Plötzlich sagt Joy, ihre Schwester hätte mich mit einem Katoey gesehen. „Rudi love Ladyboy“ singt sie lachend in ihr Handy. Das kann nicht wahr sein denke ich! Joy legt ihren Finger in die noch schmerzende Wunde um hemmungslos darin herumzustochern. Körperlich geschwächt, fange ich vor Scham und Wut auf mich selbst fast an zu heulen. Dann, ich traue meinen Ohren kaum, erklärt sie leise lachend: „Me Ladyboy Rudi!“ Das hat sie nicht gesagt, ich muß mich verhört haben. Dann wiederholt sie. „My sister see you ladyboy!” “Rudi like ladyboy, Rudi like ladyboy!” Das ist endgültig zu viel für mich! Trotzdem frage ich, ob ich sie morgen treffen kann. Joy willigt ein, und wir wollen uns morgen Abend gegen 20 Uhr vor dem Green Mango treffen. Völlig verstört und deprimiert lege ich auf und packe lustlos meine Klamotten in den Rucksack. Gleich morgen, werde ich die erste Fähre nach Koh Samui nehmen. Es ist früher Nachmittag und genau der richtige Zeitpunkt für zwei Singha Bier. Und weil ich schon dabei bin, werfe ich gleich noch eine Valium hinterher. Apropos! Bald muss ich umsteigen, auf Prozac, wegen der Depressionen, denn alles andere macht kein Sinn mehr.

Homepage:www.3monate-thailand.de erschienen bei www.bod.de

Rüdiger Schlosser
3 Monate in Thailand!
Abenteuer, Männerroman
ISBN 978-3-8370-1716-8, Paperback, 284 Seiten, € 23,99

Stille Tiefe – Gedichte und Gedanken

Die Inhaltsangabe / Leseprobe zum Buch

Allein sind wir meist stärker …

Gedichte und Gedanken für einen kurzen Abschnitt im Leben gewidmet. Jakob Weliks Erfahrungen und tiefe Einblicke in die Gedankenwelt, sind nichts für schwache Nerven…

Stille Tiefe - Teil 1

ISBN 978-3-8334-9437-6, Paperback, 52 Seiten, € 4,50

Mehr über den Autor: www.jakobwelik.de

Leseprobe:

» Einfach nur so «

Ist das Leben ein großer Kreis,
Worin du und ich uns eigen,
Einfach nur so verwelkt die Blühte,
Denn Liebe bricht mit Schmerz,

Egal auch wo du und ich sind,
Fließt der Fluss mit dem Wind,
Die Sonne scheint am Tage,
Der Mond danach recht wage,

Stehen wir vor unseren Betten,
Müde, schwach, wie Marionetten,
Versuchen die Augen wach zu halten,
Doch wir sind schwach von allen Seiten,

Einfach nur so, egal auch wo,
Du und ich wandern, schlafen,
Wir träumen beide das Gleiche,
Von Tag und Nacht die eine Beichte.

» Ein Lachen zu viel «

Fallende schwarze Löcher,
Der Kosmos explodiert,
Verschwindet das ganze Licht,
Erblasst mein Traum vom Leben,

Bäume werden alt und grau,
Häuser fallen zusammen,
Flugzeuge brechen auseinander,
Das Bild wird zerstört,

Zeit vergeht in Jahren,
Minuten jagen nach Jahrtausende,
Menschen kämpfen um die Wende,
Es wird geboren und vergeht,

Ein Lachen zu viel hat sich der Mensch erlaubt,
Einen Gedanken voraus nahm er von der Zeit,
Sie stirbt, sie weint, wird grau erwacht, die Erde,
Gefühle werden vergessen, zerschmettert,

Einen Level zu schnell sind wir gegangen,
Einen Tag zu wenig haben wir gewartet,
Wie das Bild von Picasso,
Ist unsere Welt gemalt, umgeben von Emotionen.

Stille Tiefe – Gedichte und Kurzgeschichten

Tiefgründige Gedanken …

In diesem Band finden Sie Gedichte und Kurzgeschichten des Autors Jakob Welik. Diese sollen jedoch keine Todesgedanken sein, sondern dem Leser Kraft geben, schwere Verluste und Situationen zu meistern und nicht mehr nur zurückzublicken, denn Vergangenes bedeutet auch immer ein Stück Leid im Herzen.

Stille Tiefe - Teil 2

ISBN 978-3-8334-9971-5, Paperback, 76 Seiten, € 6,00

Mehr über den Autor: www.jakobwelik.de

Leseprobe:

Ich möchte dein Herz und deine Seele,

dein Schmerz und dein Leben.

Denn alles was ich dafür brauche,

ist nur ein Kuss.

»Der Prinz«

Wenn der Regen
fällt aufs Grab
dort verborgen
schläft ein Kind
mag ewig ruhen
dies Tuch um ihn

Kalter Schauer
legt sich hin
die Nacht erkennt
den Herrn der wacht
um des Kindeswohl
im Schauerpracht

Wenn der Regen
halb sich senkt
die Augen öffnet
der kleine Herr
werden Tote
auferstehen
werden wir uns
nie wiedersehen

»Tränen auf meiner Hand«

Zeichnen Linien ihre Pracht,
Sei nicht verrückt,
wenn du verliebt bist,
Fühle keinen Stress,
der dich zerfressen wird,
Höre Musik,
Schreie es laut,
und fühle dich,
Durchbreche eine Mauer,
Bleibe nicht stehen!
Die Welt wird sehen,
Dich irgendwann verstehen,
Was du sagen möchtest,
Was du fühlen magst,
Du wirst ihr nicht entrinnen,
Sie wird sich weiter drehen,
Am Ende wirst du sie wiedersehen,
Was kommen mag,
bleibt noch ungeschehen.

GedICHte

Die Inhaltsangabe /Leseprobe zum Buch

Das Buch “GedICHte” ist ein Gedichtband mit moderner Lyrik, gespickt mit Bildern in bunt und schwarz/weiß, die die Stimmung der Gedichte widerspiegeln. Der Leser kann sich seinen eigenen Gedanken hingeben und wird zum träumen animiert. Die Gedichte sind eine Sammlung von Gedanken, gesammelt in einigen Jahren der verschiedenen Lebenabschnitte.

Der Spatz in der Hand

Trällernde Amseln am Strand
führten mich in die Einsamkeit
zurück zu deiner Nachtigall
die ein Lied für uns
sang am Morgen wusste ich
was die Tauben und Schwalben
schon längst von den Dächern
pfiffen wenigstens
hatte ich noch den Spatz
in der Hand als ich ging.

Funkstörungen

Heul doch
am Telefon die
Tasten weg die
Ohren zu und
die Münder stumm
bis die Tränen am
Ende der Leitung
ankommen sind sie
zu klein zum
verstehen also heul
doch am Telefon
nicht
zu leise.

Das erste Buch von Sena Blum ist im BoD-Verlag erschienen.
Ausgewählte Gedichte und Gedanken über das Leben, die Liebe und ganz große Gefühle- begleitet von selbstgemalten Bildern.

Sena Blum
GedICHte
ISBN 978-3-8370-1900-1
Paperback, 68 Seiten, 9,90 EUR
(Copyright 2008)

Das Buch ist im Internet und in Buchhandlungen bestellbar.

senablum@t-online.de

www.willkommen-im-ich.magix.net/website