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Napoleon soll gestürzt werden!

Historischer Roman aus der Zeit Napoleons (prcenter.de) Napoleon soll gestürzt werden, aber es gibt Verrat! Graf Armande de Remerciere bleibt nur die Flucht. Als angeblicher Mönch mischt er sich unter eine Pilgergruppe, die nach Santiago de Compostela will. Von Spanien aus hofft er ein Schiff zu finden, um nach England zu gelangen. Auch Graf Althany [...]

Zigonien, unsichtbare Anderswelt

Im Zauberwald
Einige Tage waren inzwischen vergangen, seit Lana in die Anderswelt der Cessins gekommen war und sie fühlte sich bei ihnen schon wie zu Hause. Während dieser Zeit hatte sie viele neue Freunde kennen gelernt und unheimlich viel Spaß gehabt.
Wieder war ein neuer Tag angebrochen. Draußen stürmte es, dicke Regentropfen klopften laut auf das graue Schieferdach und flossen wasserfallartig an den kleinen Fensterscheiben herunter. In der hell erleuchteten Halle – mindestens zehn Kronleuchter strahlten von der dunklen Holzdecke – ging es turbulent zu. Alle Cessins saßen am großen, ovalen Frühstückstisch, aßen und unterhielten sich dabei.
Lana schaute schmunzelnd in die Runde. Die farbigen Haare der anderen faszinierten sie immer noch. Lana saß zwischen Lillipink und Leogard, der seit einiger Zeit nicht mehr von ihrer Seite wich. Leogard hatte sich richtig doll in Lana verknallt und auch sie mochte ihn unheimlich gern.
Schräg gegenüber saßen Lilanah, Orgrün, Carot und Popelmax, der immer noch regelmäßig seiner Lieblingsbeschäftigung nachging. Orgrüns orangegrüne Haare sahen heute völlig ramponiert aus. Die eine Hälfte war hochgeschoben, stand senkrecht vom Kopf ab und wurde von einem fleischfarbenen Faden zusammengehalten. Die restlichen Haare hatten sich aus der Umklammerung des Bandes davongemacht und standen über den Ohren ab wie die Ruder einer Galeere.

NEU-Erscheinung: COLUMBO. Vier Pfoten und ein Halleluja!

Columbo & family

Meine Familie ist groß und wächst ständig. Trotz allgemein beklagten Geburtenrückgangs scheinen sich unsere Verwandtschaftslinien schnell und epidemieartig in alle Richtungen auszubreiten. Bald ist kein Tag des Jahres mehr frei, an dem nicht einer Nichte, Tante, Cousine zweiten Grades, einem Schwippschwager oder entfernten Nenn-Onkel zum Geburtstag zu gratulieren wäre. Müsste ich alle beschenken, wäre ich längst im Armenhaus gelandet. Sobald das Telefon läutet, zucke ich inzwischen erschrocken zusammen. Es könnte wieder bedrohlich werden… Wenn ich Pech habe, gehe ich dennoch ran und es meldet sich eine schmerzhaft fröhliche Stimme, die mir geschäftig ins Ohr flötet. Jeglicher Widerstand ist zwecklos, und so klingelt es auch schon an der Tür, kaum dass ich den Hörer aufgelegt und den ersten verzweifelten Fluchtversuch unternommen habe. Dinosaurierartig dröhnt das Trampeln der spontan in mein kleines Biotop einfallenden Familien-Horde im Flur. Doch Columbo scheint meine Familienphobie keineswegs zu teilen. Ganz im Gegenteil. Er ist immer schier aus dem Häuschen, wenn die lieben Verwandten die Bude stürmen und steigert mit der Demonstration seiner echten herzlichen Freude mein ohnehin schlechtes Gewissen ins Unermessliche. Während ich noch bei den Vorbereitungen bin, den Wölfen, vor allem den kleinen, gleich möglichst viel Kuchen, Negerküsse und Gummibärchen zum Frass vorzuwerfen, um sie gnädig zu stimmen, und damit womöglich einen Teil meiner Wohnungseinrichtung vor kometenhaften, Unheil bringenden Fußballschüssen zu retten, leckt Columbo den Ankömmlingen schon liebevoll die Hände. Sein kräftiges Hinterteil wird dank seiner freudig wedelnden Rute den ganzen Nachmittag nicht mehr zum Stillstand kommen. Oben am Treppenabsatz stehend wird er niemanden durchlassen, ohne ihn aufgeregt zu begrüßen und ein Büschel heller Haare an der Sonntagsgeradrobe zu hinterlassen. War er der Vorhut noch aufgeregt entgegen gerannt, bleibt er nun, um nicht selbst den Überblick bei der Menge an großen und kleinen Menschen zu verlieren, an einem Fleck und lässt sich geduldig den Kopf tätscheln. Beim Eimerweise Kaffeekochen höre ich einen spitzen Schrei aus dem Flur: Ein Kind hat Columbos stürmischem Begrüßungsritual nicht standhalten können und war auf den Fußboden geplumpst, wo ihm jetzt als Wiedergutmachung von einer riesigen rauen rosa Zunge erbarmungslos die Pausbäckchen geleckt werden. Mit Schreck geweiteten Augen und Speichel glänzenden Wangen kommt es schließlich zu mir in die Küche geflüchtet.

Wenn Heinz-Berti es leid ist, seiner Angebeteten das Leben mit Harzer Käse zu versüßen

(prcenter.de) Neu erschienen ist im Januar unter anderem die Kriminalanthologie “Frau Hagedorn, Heinz-Berti und der Kurt” im Engelsdorfer Verlag Leipzig. Sie enthält Kriminalgeschichten von den Autoren Elisabeth Jansen, Michael Nolden und Detlef Knut, die anläßlich der 3. Mönchengladbacher Kriminacht (2007) entstanden waren. Elisabeth Jansen entführt den Leser in ihren satirisch amüsanten Kriminalgeschichten in die Welt [...]

Kater Carlos Reise nach Palermo

Kater Carlos geht wieder auf Reisen. Nachdem er im ersten Buch Ligurien einen Besuch abgestattet hatte, macht sich der frisch verliebte Kater dieses Mal auf den Weg nach Palermo und erlebt so manches Abenteuer. “Ja, in gewisser Weise habe ich Blut geleckt”, sagt Matthias Bonitz, der mit “Kater Carlos Reise nach Palermo” nun sein zweites [...]

Französische Liebschaften

1. Kapitel: Das Lächeln der Mona-Lisa

Sie schaut aus dem Abteilfenster. Ihr Lächeln strahlt Offenheit und Wärme aus, aber gleichzeitig liegt etwas Geheimnisvolles in ihren Augen. Ich schaue sie an, lächle zurückhaltend; spiele den Schüchternen, der ich eigentlich auch bin. Das traumhafte Bild ist Anlass zur Freude. Oder – an trüben Tagen wie diesem – Anlass, mein Leben zu ändern.

Die Voraussetzungen dazu waren nahezu perfekt. Ein verregneter Sonntag mit einem verkorksten Wochenendurlaub lag hinter mir. Zu Hause hatte es wieder Knatsch und Frust gegeben. Mit dem letzten Bummelzug war ich aus meiner Kleinstadt kommend im Hauptbahnhof eingetrudelt. Die graue Schütze-Arsch Uniform schluderte am Körper. In der Reisetasche hatte ich noch ein paar Klamotten zum Wechseln.

Umsteigen!

Abfahrbereit der Schnellzug nach Köln, der mich zu meiner Einheit zurückbringen soll. Auf dem Gleis gegenüber der Nachtexpress nach Paris. Aus einem Abteilfenster strahlt das Glück. Sinnlichkeit für einen jungen Burschen, der in der Liebe bisher mehr Wunschträume als erfüllte Erfahrungen hat. Neugierige Augen und ein offener Gesichtsausdruck, als wolle sie die Welt umarmen, als hätte sie einen guten Tag hinter sich und auch der Erfolg von morgen wäre ihr bereits sicher. Solche positiven Momentaufnahmen sind Balsam für mein Wohlbefinden. Ohnehin bin ich ein Typ, der nie lange dem Trübsal nachhängt, auch wenn es fünf Minuten vorher noch so knüppeldick auf mich herunter geprasselt war. Ein Lächeln in der Fußgängerzone, ein einziger Sonnenstrahl am Horizont eines verregneten Himmels, irgend ein nettes Wort, und die Scheiße von gestern ist Schnee von vorgestern. Ich vergesse den bescheuerten Sonntag mit Familienstreit, der zu Hause hinter mir lag, und den Frust beim Gewehrreinigen, den ich ab morgen früh in der Kaserne wieder vor mir haben würde. Also lache ich zurück, einfach so, aus Spaß an der Freude, denn für einen Flirt oder sogar für ein längeres Abenteuer würde die Zeit wohl etwas knapp werden. Ein Quickie auf der Zug-Toilette konnte ich mir nicht einmal in meinen Träumen vorstellen. Ich war ein unerfahrener, naiver Kleinstadttrottel mit wenig ausgeprägtem Selbstbewusstsein, oft von Zweifel geplagt, immer auf der Suche, aber mit einer traumhaft großen Lebens- und Liebeserwartung. Verborgen schlummerte eine gefährliche Sehnsucht nach Unbekanntem in mir. Und zu allem Übel dachte ich, nur ich hätte solche verrückten Ideen; alle anderen Leute seien normal.

„Na, zurück in die Kaserne?“ fragt das Mädchen.

„Hmhm!“ Ich nicke und sie sagt: „Würde mir ganz schön stinken!“

“Hmhm!” Ich nicke wieder, versuche eine Stirnfalte mit einem Lächeln zu verbinden; wahrscheinlich ist wieder nur ein dämliches Grinsen daraus geworden.

“Und du?” frage ich.

“Nach Paris!”

“Paris!” Meine Augen weiten sich. Mein Alter, der zweite Mann meiner Mutter, war in Paris gewesen, Anfang der Vierziger; mit glänzenden Schaftstiefel und in SS-Uniform hatte er sich technisch so geschickt vor dem Eiffelturm fotografieren lassen, dass diese Hanswurst von Einmetersechzig auf dem Foto fast größer als der Turm wirkte.

Schweigen. Wir schauen uns an. Provozierend lächelt das Mädchen. Da muss es wohl passiert sein. Es packt mich, wenn jemand mit den Augen ausdrücken und verstehen kann, mehr als mit langen Sonntagsreden. Heben wir uns die Analyse für später auf…

“Fahr‘ doch einfach mit!” sagt das Mädchen.

“Einfach so…?!”

“Logo! Einfach so!” Sie lacht. Unbekümmert. Als ginge es nicht um die Entscheidung ’Deutsche Kaserne oder Weltstadt Paris’, sondern um die Ecke zu einem Stehkaffee zu Tchibo.

“Ich wette, du traust dich nicht!” neckt sie provozierend und lacht.

Ich steige ein. Der Zug setzt sich in Bewegung. Wird schneller, schlängelt sich unaufhaltsam durch das geordnete Gleisgewirr. In Darmstadt oder Mannheim hätte ich aussteigen können, aber da waren die Weichen schon gestellt. Im Bruchteil einer Sekunde kann sich der ganze Lebenslauf ändern.

Einfach verrückt, so’ne Feststellung…

“Das Flusspferd hat kein Wasserbett” – Die Geschichte einer Tierrettung

(prcenter.de) Den ungewöhnlichen Titel verdankt das Buch einem Schreibfehler, der 1986 einer großen Presseagentur unterlief und von fast allen westdeutschen Zeitungen übernommen wurde. Wolfgang Heymel erzählt von einer in der Geschichte des Tierschutzes in Deutschland beispiellosen Rettungsaktion. Nach vielen vergeblichen Bemühungen gelingt es, ein vernachlässigtes Zirkus-Flusspferd beschlagnahmen zu lassen und provisorisch in einem kleinen Tierpark [...]

Heldenhaftes vom kleinen Ritter Eisenschuh

(prcenter.de) Schweizerische Märchen, Sagen und Mythen erfreuen sich spätestens seit Schillers Drama „Wilhelm Tell“ großer Beliebtheit – man denke an den legendären Rütlischwur, der zum Nationalsymbol der Schweizer avancierte und auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt wurde. Literarische Erzählungen aus und über die Schweiz sind auch heute noch sehr gefragt, vielleicht mehr denn je. Im [...]

Aufbruch in fremde Galaxien

(prcenter.de) Science-Fiction Romane, oft auch Zukunftsromane genannt, sind utopische Texte, die sich in der Regel mit der Zukunft der Menschen befassen bzw. über deren Weiterentwicklung spekulieren. Typische Motive der Sci-Fi Literatur sind Zeitreisen oder das Überschreiten der Lichtgeschwindigkeit. Und auch Drajir Cebmils beeindruckender Roman „Der Generationenflug“ befasst sich mit der Materie des Raum-Zeit-Durchbruchs. Seit den [...]

Aufregendes Leben auf Frachtschiffen und in fernen Ländern

(prcenter.de) Einfach, schön und spannend schildert die Autorin Elisabeth Ahmad ihr aufregendes Leben auf Frachtschiffen und in fernen Ländern, die Begegnungen mit fremden Kulturen, die großen Gefahren auf dem Meer und in Krisengebieten und die Sorgen und Nöte einer Familie, deren Alltag sich zwischen der Schweiz, England und den Metropolen im fernen Osten abspielt. Elisabeth, [...]

„Die Hagazussa“ – Leben und Abenteuer einer modernen Hexe

(prcenter.de) Der Autor Tony Vagner recherchierte für diesen spannenden und lehrreichen Roman unter anderem in verschiedenen Wicca-Covens (Hexen-Clans) in Mitteleuropa. Miriam, die Heldin der Geschichte, ist eine „freifliegende“ Hexe, die keinem Coven angehört. Sie bietet ihre Dienste als Hexe und Heilerin bedürftigen Menschen an. Als man sie in ein Dorf bittet, um eine seltsame Rinderkrankheit [...]

Fischblasenschlitzer – Ein außergewöhnlicher Reiseroman

(prcenter.de) Er reist im Regierungsauftrag um die Welt, um Fragen zu beantworten, die bis heute niemand zu stellen wagte. Er, das ist Professor Hülsenbusch, ein wortreicher Genussmensch, der zur Selbstüberschätzung neigt. Wie gut, dass sein grönländischer Assistent immer wieder regulierend eingreift. Zusammen entdecken sie in Kaschmir eine Quelle ewigen Lebens, belegen den indischen Ursprung eines [...]

Das Buch zum Urlaub in Dänemark …

(openBroadcast) Ferien auf Holmsland Klit (Kinderbuch, 160 Seiten, Pb) Nora ist verzweifelt. Sie hat plötzlich Neurodermitis bekommen und darf nicht mehr in den Süden fahren. Stattdessen muss sie mit ihren Eltern an die Nordsee, nach Holmsland Klit in Dänemark. Nora ist davon überzeugt, dass dies der schrecklichste Urlaub ihres Lebens wird, bis sie unversehens neue [...]

Die Vergangenheit – aktuelles Zeitgeschehen

(openbroadcast) In den letzten Jahrzehnten haben sich viele Menschen ausschließlich an der Zukunft orientiert. Trends und Lifestyle sind in, immer neue Techniken und modernere Methoden bestimmen unser Leben. Wer kennt nicht das Gefühl, dass sich die Welt immer schneller dreht, während man selbst kaum noch Zeit hat und hinterher hechelt … Wer aber Momente zum [...]

Schmetterlinge dürfen nicht weinen

(pressemitteilung.ws) Der bekannte Buchautor, P. Rogalla, präsentiert seinen 6.Roman. “Schmetterlinge dürfen nicht weinen” Ein in Südostasien angesiedelter Abenteuerroman, in dem auch die Liebe nicht zu kurz kommt. Der in Geesthacht bei Hamburg lebende Schriftsteller, P. Rogalla, hat der Öffentlichkeit seinen 6. Roman präsentiert. Im Novum Verlag erschien der Abenteuerroman ” Schmetterlinge dürfen nicht weinen”. ISBN [...]

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